ZfU Trendforum für Frauen in der Führung

Am 20.03.2018 haben sich rund 30 Frauen und ein Mann (von HIKINGDAYS) eingefunden, um sich gemeinsam zum Thema auszutauschen, spannende Impulse zu erfahren und in Rahmen von Kurz-Workshops in eine intensive Auseinandersetzung einzusteigen.

Der Tag wurde mit viel Elan und Esprit von Maike Kiessling, CEO Estee Lauder, eröffnet. Voller Energie präsentierte sie aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen eines Unternehmens, dass sich der Transformation stellt – in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und einem Rucksack voller bunter Marken, die unterschiedlichste Zielgruppen ansprechen. Herausragend präsentierte Maike Kiessling wie Estee Lauder die älteren MitarbeiterInnen (und damit auch die Führungskräfte) von so genannten iMentoren begleiten lässt, um die jüngeren Zielgruppen besser zu verstehen – als Kunden und KollegInnen. Die iMentoren sind jüngere MitarbeiterInnen die regelmäßig Zeit mit ihren älteren Mentees verbringen. Damit wird Agilität in Verhalten und Denken ermöglicht. Denn gemeinsam werde neue Apps und Kommunikationskanäle genutzt, Shopping-Verhalten erlebt, Selfies geschossen und nebenbei die Netzwerke innerhalb der Altersgruppen im Unternehmen erweitert. Diese iMentoren  haben eine weitere wichtige Rolle  im Unternehmen – sie werden frühzeitig in Entwicklungen und Entscheidungsprozesse eingebunden, damit auch ein oft vergessener (oder unverstandener) Teil der möglichen Zielgruppe und jungen MitarbeiterInnen  zur Sprache kommt.

Eine weitere herausragende Institution ist das Innovation-Breakfast. Gemeinsam  entwickeln, ausprobieren – im geschützten Rahmen.  Das geschieht in regelmäßigen Abständen und soll Ideen sichtbar und damit umsetzbar machen. Auch Workshops mit KundInnen sind heute an der Tagesordnung.

Eine weitere spannende Geschichte zu erzählen hatte Pia Tischhauser, Mitglied der weltweiten Geschäftsleitung der Boston Consulting Group. Sie erzählte in sehr persönlichen Worten ihre Geschichte – vom Studium in der Schweiz und den USA bis in die Führungsetage der BCG. Dabei sprach sie eindrucksvoll und offen über ihre Mentoring-Erfahrungen gesprochen, die ihr an einigen wichtigen Wegkreuzungen den nötigen Karriere-Boost gegeben haben.  Warum macht Mentoring einen Sinn? Untersuchungen von BCG zeigen, dass Unternehmen, die Mentoring gezielt einsetzen, MitarbeiterInnenpotenziale freisetzen und loyalere MitarbeiterInnen haben. Mentoring ist ferner mitverantwortlich für schnellere Beförderung und Karriererfolg, wenn wir das einzelne Individuum betrachten. Und nebenbei erhöht es das unternehmerische Denken. Und woher bekomme ich eigentlich einen Mentor? Die Antwort ist denkbar einfach: bist du nicht in einem Mentorenprogramm, dann frage einfach Menschen, von denen du denkst, dass sie/er dich auf deinem Weg unterstützen kann. Und die Erfahrung zeigt, es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit klappen.

Der Tag wurde mit einem humorvollen Vortrag von Nicole Fritze abgeschlossen, die in eindrücklicher Art die Kommunikationsunterschiede zwischen Frau und Mann dargestellt hat und gleichzeitig mit altbekannten Mythen aufgeräumt hat: nun wissen wir, dass Frauen einparken können und Männer die Butter im Kühlschrank wirklich nicht sehen ;-)

Die wichtigste Take-Away-Mesage von diesem Referat: es braucht in den wichtigen Situationen eine klare und transparente Kommunikation, egal welchem Geschlecht du angehörst.

Drei Workshops wurden am Nachmittag im Hotel Mövenpick in Regensdorf angeboten. Ulrike Clasen leitete  einen Praxisworkshops über Active Offering, Susanne Baumann über Integrales Leadership und Tamara Wilms über die natürliche Führungskompetenz der Frau. Ein roter Faden durch diese Themen war das Thema Sinn. Zu wissen was man will ist die Voraussetzung um den Sinn zu entdecken – es braucht nicht immer den großen Sinn. Nicht jeder startet Raketen ins All um die Menschheit zu retten oder erschafft Apparaturen, die unsere Weltmeere vom Plastikmüll befreien, wie der junge niederländische Student Boyan Slat.

Doch genau diese Menschen sind intrinsich angetrieben von ihrer sinnstiftenden Idee, durch die jene Energie freigesetzt wird, die Türen öffnet und Hindernisse am Weg zum großen Traum aus dem Wege räumt.

Wie sieht es mit deiner sinngebenden Vision aus? Hast du sie? Dann erzähle sie. Hast du sie noch nicht, dann erschaffe sie. Und genau hier kann dir die Positive Psychologie eine sinnvolle Unterstützung geben – oder besuche einfach unser neues Business-Exzellenzprogramm unter www.business-exzellenz.com.

Der beste Zeitpunkt dafür ist jetzt!

Nähere Informationen zum Angebot des ZfU finden Sie hier.