HIKINGDAYS auf der XING New Work Experience, Hamburg

Trends und Highlights für Führung und Beratung!

Innovation oder Effizienz?
Diese Frage verliert zunehmend an Bedeutung. Warum? Durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in den Unternehmen ist Produktivität und Effizienz immer weniger ein Wettbewerbsvorteil – weil jedes Unternehmen Logistikketten optimiert oder Produktionsverfahren durch neue Technologien perfektioniert. Sie ist damit „nur noch“ Grundvoraussetzung für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Wettbewerbsvorteile resultieren zukünftig aus der Innovationsfähigkeit – also der (Weiter)Entwicklung von Produkten und Geschäftsmodellen, sowie aus einer perfekten Customer Experience. Ein Beispiel dafür ist Tesla. Das von Elon Musk gegründete Unternehmen ist dabei, traditionelle Autobauer in Börsenwert und Innovationskraft zu überholen, obwohl monatlich operativ Verluste eingefahren werden.
 
New Work ist die Arbeit, die ein Mensch „wirklich, wirklich will“
So lautet ein Kernsatz des Management-Vordenkers Frithjof Bergmann, der bereits in den 1980er Jahren den Begriff der „New Work“ geprägt hat. Er hat in seinen Arbeiten den Unterschied herausgearbeitet zwischen dem was wir erhoffen und dem was wir beeinflussen können. Übergeleitet auf die Herausforderungen der digitalen Welt formuliert der Manager und Publizist Thomas Sattelberger: „Die Gruppe der Millenials, der digitalen Nomaden, der Querdenker und Nonkonformisten braucht Freiheit, nicht das Korsett der Normalarbeit“. Damit appelliert er, sowie der dm-Gründer Götz Werner an die Unternehmen, diese Transformation in Richtung einer New Work zu ermöglichen. Unternehmer bleiben als Arbeitgeber attraktiv, wenn sie den Menschen ermöglichen das zu machen, was sie "wirklich, wirklich wollen".
Das beginnt bei scheinbar trivialen Themen, wie bei flexibler Arbeitszeit- und Auszeitgestaltung, eigenverantwortliche Gestaltung der Home-Office Zeit, familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle  bis hin zu MitarbeiterInnen als Teilzeitführungskräfte. An diesen scheinbaren Kleinigkeiten entscheidet sich der Erfolg oder Misserfolg der Veränderung, so zumindest unsere praktische Erfahrung. Die Lösung ist Raum für Reflexion zu schaffen, um Altes zurückzulassen und neues Verhalten zu verankern.
 
New Work braucht „Raum“ und Rollenverständnis!
New Work und damit die neuen Formen der Zusammenarbeit brauchen einen neuen Zusammenarbeits-Raum. Flexible Räume um konzentriert und fokussiert zu arbeiten, Frei-Räume die agile und innovative Zusammenarbeit ermöglichen, Räume die Lernen und Weiterentwicklung unterstützen sowie Frei-Raum für Socializing. Damit wird das Sofa in der Unternehmenswelt salonfähig!
Doch das stellt Ansprüche an die Büro-Infrastruktur: moderne Co-Working Konzepte, die das digitale und analoge Arbeiten unterstützen und Kreativität erst ermöglichen, boomen. Der größte Co-Working-Anbieter in Deutschland serviciert täglich rund 6.000 Menschen. Siemens schafft zurzeit 40.000 m2 Bürofläche, die nach agilen Gesichtspunkten designt wurden.
Um diesen Frei-Raum mit Leben zu befüllen braucht es flexible, anpassungsfähige MitarbeiterInnen, die täglich eine Vielzahl an Rollen ausleben. Leader sein in einem wichtigen Kundenprojekt, Kollege/in im Abteilungs- oder Kreismeeting, kreative/r Mitgestalter/in in einem weiteren Unternehmensprojekt. Jekyll & Hyde in einer zeitgemäßen, positiven und gestalterischen Form eben.
 
 
Was ist dafür die Voraussetzung?
Es braucht eine neue Unternehmenskultur und eine neue Haltung der Führungskräfte, damit diese Veränderung auch möglich gemacht wird. Gibt es dafür einen Blueprint? Diese Frage hören wir regelmäßig. Die Antwort darauf ist jedoch „Nein!“. Jedes Unternehmen, sogar jede Abteilung muss ihr passendes Organisationskonzept entwickeln – dabei hilft ausprobieren und variieren. Bekannte Methoden und Konzepte, wie Working Out Loud oder Soziokratie, sind willkommene Hilfsmittel und Anker am Weg zur eigenen neuen Arbeitswelt. Das Ziel New Work ist lohnenswert und es ist erreichbar. Das zeigt unsere Zusammenarbeit mit Unternehmen verschiedener Größen und Branchen. Auf dieser Reise dorthin ist jede/r Mitarbeiter/in gefordert die eigene Haltung zu hinterfragen, die kommunikativen Fähigkeiten zu erweitern und Bekanntes los zu lassen. Denn nur damit hat die Veränderung eine wirkliche Chance auf Erfolg. Wobei die älteren Mitarbeiter/innen dabei sicherlich ein wenig mehr Mühe haben werden – denn die jungen Generationen wachsen mit diesen neuen Rahmenbedingungen bereits auf.
 
Wir von HIKINGDAYS sind Pioniere der neuen Arbeitswelten und begleiten bereits erfolgreich Unternehmen auf diesem Entwicklungspfad. Bist auch du dazu bereit?
 
Dann komm mit uns in deine neue Arbeitswelt!