Ein Plädoyer für die Arbeit

Bereits 1954 hat die Wissenschaft festgestellt, dass eine sinnstiftende Arbeit für Menschen einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden leistet. So waren Menschen, die für das Nichtstun überdurchschnittlich hoch bezahlt wurden signifikant unglücklicher als ihre KollegInnen, die für einen fairen Lohn auch eine „wirkliche“ Arbeitsleistung zu erbringen hatten.

Aktuelle Ergebnisse aus Forschungen in der Positiven Psychologie sowie der Neurowissenschaft bestätigen diese früheren Ergebnisse. Einer Aufgabe mit Sinn nachzugehen, sich in „analogen“ sozialen Netzwerken zu bewegen und Ziele zu erreichen ist ein Schlüssel für ein langfristiges Wohlbefinden. Das Gehirn wird dabei laufend gefordert und damit fit gehalten - wir wissen mittlerweile, dass unser Gehirn zeitlebens lernfähig ist und bleibt. Andererseits, sobald das Gehirn nicht mehr „gebraucht wird“ verliert es laufend an Leistungsfähigkeit!

Das bedeutet? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es – wie Erich Kästner einst gesagt hat.

 

Herzlichst,

Ihr Robert Kaltenbrunner

 

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